Congohoundprojekt
Seit 2011 entwickelt die Stiftung dodoBahati eine spezielle Anti-Wilderer-Rangerstaffel, die „Congohound Unit“, die mit Zuhilfenahme von Spezialhunden massgeblich zur Kontrolle der Wilderei beiträgt. Dr. med. vet. Marlene Zähner, die Gründerin und Präsidentin der dodoBahati Stiftung leitet die Projekte der Stiftung weitgehend selbst. Sie brachte die von ihr ausgebildeten Hunde persönlich in das Gebiet des Virunga Nationalparks und ist seit dieser Zeit nicht nur in ständigem Kontakt zu den verantwortlichen Rangern, sondern besucht die Projekte auch regelmäßig persönlich, soweit dies möglich ist.
Gut ausgebildete Ranger der Hundestaffel müssen weit mehr wissen und können als Hundepflege und Training. Es geht um effiziente Abläufe: Wie arbeitet man innerhalb der Gruppe, während den Einsätzen, beim Training, im täglichen Leben. Wie findet man den richtigen Geruchsartikel für die Hunde, um die Verbrecher zu finden – und vieles mehr. Da wir noch keinen Tierarzt vor Ort haben, müssen die Ranger auch fähig sein, Routineuntersuchungen und -behandlungen selbst durchzuführen.
Die Strassen sind so schlecht, dass ein grösseres Fahrzeug nur langsam vorwärts kommt. Immer wieder kam es vor, dass beim Eintreffen der Hunde der Tatort zerstört und kontaminiert war und wichtige Zeugen nicht mehr vor Ort waren. Die Anschaffung von geeigneten Fahrzeugen führte zu einer deutlichen Verbesserung bei der Verfolgung von Wilderern.
Die gesundheitliche Betreuung der Hunde ist seit jeher ein grosses Problem. Als vor zwei Jahren das New Vision Veterinary Hospital in Ruanda unter der Leitung eines österreichischen Tierärzte-Teams eröffnet wurde, war das schon eine grosse Erleichterung. Dennoch, mittelfristig wird der Bau einer kleinen Klinik für kranke Hunde vor Ort angestrebt.
Die Hunde des Virunga National Parks tragen zu einem bedeutenden Teil zum Schutz der Wildtiere gegen die Wilderei bei. Ihre Haltung ist vorbildlich, der Umgang mit ihnen nicht nur professionell, sondern auch sehr persönlich. Eine solche Haltung ist aber kostenintensiv, das Futter muss aus dem Ausland importiert werden. Die Stiftung sucht deshalb Paten und Patinnen, welche einen von Ihnen ausgewählten Hund mit einer monatlichen Summe unterstützen. Die Congohound Staffel ist ausgebildet, die Polizeiarbeit und Spurensicherung nach erfolgtem Delikt zu übernehmen und mit Hilfe von Spezialhunden sowohl die Spur der Wilderer zu verfolgen, als auch versteckte Waffen und Elfenbein zu finden.
Ausbildung der Ranger welche die Hundestaffel betreut
flexibler und wirkungsvoller Einsatz der Ranger
medizinische Betreuung eines Congo-hounds
persönliche Patenschaften
medizinische Pflege
Hundeführung will gelernt sein
beim Einsatz der Ranger mit ihren Hunden
intensive Betreuung